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Schmetterling

Der warme Hauch der abendliche Sommerluft wehte leicht durch ihre kurzen Haare die sanft ihr Gesicht umrahmten. Der Duft von wilden Blumen und Heu drang in ihre Nase und forderten ihre Geruchsinne heraus zu einem wilden Spiel der Gefühle. Die alte Eiche knarrte leicht im Wind und das leichte Säuseln des Baches ließ sie schläfrig werden, doch etwas in ihr zwang sie wach zu bleiben. In ihr keimte ein nagendes Gefühl das sie zwang sich nicht ganz diesem Bild hinzugeben

Eine weiße Decke umhüllt den zarten Körper der so durchsichtig schien.

Ihr Blick wanderte durch die weiten dieser Blumenerfüllten friedlichen Natur von weiter weg drangen angenehme lachende Kinderstimmen die fröhlich einen schwarzen Schmetterling verfolgten. Hypnotisiert richtete ihr Blick auf den Schmetterling einer seiner Flügel hatte von dem Spiel der Kinder einen leichten Riss und er flatterte wild und ziellos umher.

Grelles Neonlicht das hart den Raum erhellt und strähnige Haare überdecken die Augen, deren glanz vor langer Zeit verloren ging.

Durch eine zarte Berührung an ihrer Wange löste sich ihr Blick von dem Schmetterling und wanderte von der berührenden Hand zu dem Gesicht das sich ihr zu wandte. Blaue Augen die nur sie anlachten, Lippen die zarte Worte sprechen deren Bedeutung sie mehr fühlte als das sie, sie verstand. Doch etwas in ihr nagte weiter und ihr Blick wandte sich wieder zu dem Schmetterling der immer noch vor den lachenden Kindern herflog und sie zu einem wilden Reigen verführte.

Zerschundene Hände die in schlanken Fingern endeten ruhen auf der kalten Unterlage.

Die Berührungen wurden wieder fordernder zogen sie wieder in den Bann ihres Gegenüber. Die blauen Augen die sie mit so viel Liebe erfüllten warfen ein Tuch des Vergessen nach ihr aus, ihr ganzer Körper sehnte sich danach in den Armen zu versinken und alles andere zu vergessen. Benebelt durch den Duft den er ausströmte wollte sie sich den süßen Lippen hingeben die soviel verhießen.

Lippen die bleich und aufgerissen nach Wasser dürsten das nicht selber trinken können.

Verspielt fuhren seine zarten Finger ziellos über ihren Hals sie schwiegen und doch war die Luft mit heiterem Geplänkel erfüllt. Das nagende Gefühl wurde weniger und doch drängte es und ihr Blick wanderte wieder zu dem Schmetterling er schien erschöpft verschaffte sich immer kleiner Vorsprünge und doch war es immer noch ein lustiges Spiel.

Zart geschwungene Ormuscheln die, die Worte um sie herum immer weniger wahrnehmen.

Die süßen Worte zogen sie wieder Hinweg sein geschmeidiger Körper erhob sich, es war an der Zeit sie musste sich entscheiden. Die ihr entgegengestreckte Hand blieb ruhig in der Luft stehen. Ihr Blick blieb auf dem Schmetterling hängen er schien sich unsicher.

Vorsichtig wurde ein Kuss auf ihrer Stirn platziert.

Sie griff nach der Hand und ließ sich in die beschützenden Armen ziehen die ihr kraftvoll Zuversicht gaben. Endlich gab sie sich dem Kuss hin den sie sich so ersehnt hatte. Der Schmetterling hob ab und entfloh den haschenden Finger der lachenden Kinder.

Die Träne die sich den Weg an der Wange entlang bahnte fiel ungesehen zu Boden.

Endlich frei
27.6.06 23:04
 


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