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Schule

Kennt ihr das der morgendliche Abenteuer Parcours zur Schule ?
Es fängt wie immer normal an um 5.30Uhr klingelt der Wecker, den man schon bewusster weise, ca. 50 Millionen Kilometer vom Bett entfernt hingestellt hat. Ein Auge wird kurz geöffnet ein kurzes Brummen ein fliegendes Kissen und der Wecker gibt mit einem lauten Scheppern seinen Geist auf. Gemütlich kuschelt man sich noch einmal in die Kissen die sooooooo schön warm sind und murmelt etwas von 5 Minuten noch.
Nach 5 Minuten klingelt der zweite Wecker den man abends zuvor intelligenter weise hinter einer Mauer aus Büchern Lampen oder sonstigem Zeug versteckt hat laut und schrill. Da hilft der beste ich-weis-wo-du-stehst-Kissen-wurf nix. Unter lautem murren steht man dann auf wobei dann erschrocken festgestellt wird das diese blöde versuchs Kissen rum schmeißerrei 15 Minuten gedauert hat. Der Schock tief in den Knochen und das Schulzeug noch nicht gepackt fängt man hektisch an sein Zeug zu packen, wobei man in die Pizza die man gestern abend noch weg räumen wollt rein Tritt und sich das T-shirt falsch rum anzieht. Beim Dauerlauf vorbei an einem der Brüder die genauso verschlafen aussehen streitet man dann noch kräftig mit der jüngern Schwester die sich mal wieder irgendwelche CD´s/Blusen/Tops/Jeans/Make up unerlaubterweise geliehen hat. Der heftige Knall der Badezimmertür zeigt einem dann das eine der anderen Schwestern sich das Bad gekrallt hat. Verzweifelte Tritte/Schläge ect. an die Tür haben zur Folge das a. Hand/Fuß weh tun und b. eine andere Zimmertür aufgerissen wird wo ein wild brüllender großer Bruder raus stürmt der meint das er heut seinen freien Tag hat. Jetzt schon völlig am Ende belabbert man so lange die Badezimmertür bis die zweite Schwester sich dazu überreden lässt doch ein wenig Platz zu machen. Wasser ins Gesicht, Eyeliner drauf der natürlich verschmiert und der dann unter wildem Gefuchtel und Geschrei wieder runter gemacht und dann ganz weg gelassen wird danach etwas Deo drauf und ab in die Küche. Eine breit grinsende Mutter die an euch denkt hebt einem das Marmelade Brot entgegen was man vor lauter Hektik erst aufs T-Shirt und dann auf den Boden fallen lässt. Toll wieder rauf ins Zimmer das inzwischen von der jüngern Schwester wieder durchwühlt wird umziehen neben her wieder eine laut starke Diskussion das man das neue Top doch ganz gerne erst mal selber anziehen möchte bevor sie es sich unter den Nagel reißt. Ein Blick auf den Kissen beworfenen Wecker der am Boden liegt zeigt das der Bus innerhalb der nächsten 10 Minuten fährt und normalerweise braucht man zu Fuß 15 Minuten zur Bushaltestelle. Die endgültige Panik bricht aus der Schwester das Top aus der Hand gerissen und sicherheitshalber in die Tasche mitgestopft geht es wieder in die Küche. Hier spurtet man mit einem schnellen Griff zum Frühstücksbrots von einem der Brüder dessen Beleidigungen an einem abprallen da er eh nur noch das knallen der Haustüre hört. Haustüre zu kommt die Erkenntnis der Haustürschlüssel liegt noch auf dem Schreibtisch. Zweite Erkenntnis man sollte das Rollo hoch machen wenn man aufsteht dann wär einem aufgefallen das es regnet. Im strömenden regen schafft man es mit einem Hechtsprung dann doch noch in den vollgestopften Bus zu kommen. Im Bus drin platzt einem die wild gepackte Schultasche und zur Begrüßung knallt einem die beste Freundin den Regenschirm in den Magen bei dem Versuch den Inhalt der Tasche aufzufangen. Mit schlechter Laune krabbelt man auf dem matschig nassen Boden zwischen den genauso schlecht gelaunten Mitfahrern rum und sucht seine Habseligkeiten wieder ein. Der Typ vom Nachbarhaus den man absolut nicht ausstehen kann schleimt einen natürlich wieder her wobei seine Sabberspur die Ausmaße des Amazonas annehmen. Irgendwann nach der x-ten Haltestelle ergattert man einen Platz, wo man dann die Hoffnung hat die Vokabeln zu lernen die gestern so unwichtig waren, da ja irgendeine gute Sendung im Fernseher lief. Die nassen Haare tropfen auf die Tinte alles verschmiert und der Amazonastyp knallt sich daneben, was die Wassermassen nicht gerade vermindert. In der Hoffnung die Schultasche würde als Schutzwall reichen verkrichts du dich noch weiter hinter dem eingeweichten Vokabelheft und betest das er jetzt nicht auch noch anfängt zu reden. Schöner Traum er fängt natürlich davon an wie toll sein Fussballclub (den du nicht ausstehn kannst) doch gestern so toll gespielt hat. Du gibst einige heuchlischere Nettigkeiten von dir wobei du in Gedanken noch abzählst wie viele Haltestellen du das noch ertragen musst. An der richtigen Haltestelle strömst du mit den Massen raus wobei die üblichen Guten Morgen Fuß und Ellbogen Tritte nicht vergessen werden. Am Ende mit den Nerven, völlig durchnässt und ein paar neuen blauen Flecken für die Sammlung kommst du im Klassenzimmer an. Freudig es noch rechtzeitig geschafft zu haben reißt du die Tür auf um ernüchtert festzustellen das heute die ersten 3 Stunden ja ausfallen da der Lehrer sich das Bein gebrochen hat........

Kennt nicht jeder von uns so eine Story -.-
7.7.06 17:05
 


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