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Stories

Seelentanz

Zwei Herzen die sich berühren, zwei Seelen die sich verbunden haben nur für einen Moment.

Ihr Herz schlug schnell und schien zu bersten. Er stand ihr gegenüber doch was sollte sie tun , was sollte sie sagen ?

Wusste er es kannte er ihr Geheimnis, er musste wohl. Sie hatten darüber gesprochen, doch das waren immer nur Andeutungen ein kurzes Erhaschen der Gedanken des anderen. Nicht wirklich fassbar und doch so nah. Ihre Schritte lenkten sie genau auf ihn, alles was sie tat lenkte sie genau auf ihn. Ihr Leben schien darauf ausgerichtet auch wenn sie sich wehrte. Sie durfte nicht, sollte unfassbar sein er musste zu ihr kommen doch sie hatte nicht die Geduld dazu, nicht die Kraft. Zu sehr schien ihr sein auf ihn ausgerichtet. Das blau seiner Augen verschlang ihre Geist. Seine Hand auf ihrer Wange war das süße verbrennen ihrer Selbst. Das Verlangen nach ihm, war wie der Ruf eines Wolfes, der zum Mond gerichtet ist und ihn nie erreichte.

Ihre Hand auf seiner Schulter  und die andere legte sich vertrauensvoll in die seine. Das war nicht sie selbst, sie war die, die führte. Doch  es entstand kein Ringen. Die Perle die am schwarzen Firmament schimmerte, spiegelte, sich tausendfach in einem Streifen auf dem Meer. Umschlang sie beiden in das zarte Lciht der Nacht. Das Rauschen der Wellen war der Takt, und die Gischt der Brandung die Musik die sie umpfing. Wieder versuchte sie anzugeben wo hin sie wollte ihm zu zeigen was sie wollte um dann doch wieder zu verlieren und sich seiner Richtung zu beugen. Seine zweite Hand ruhte nun an ihre Hüte umschlang sie zart und doch bestimmend wählte den Weg der angedacht war.  Seine Augen schenkten ihr Vertrauen auf ein neues und sie gab sich wieder hin auf ein neues. Vergessen das wollten sie beide vergessen was um sie herum stand.

Doch das alles war nur ein Tanz..... ein Tanz ihrer Seelen

 

26.10.06 14:19


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Could it may come true

Hier stand sie also wieder. Die Freude, ihn zu sehen, überschattete ihr schlechtes Gewissen. Das Spiel, dieses Versteckspiel, das sie nun schon seit Wochen trieben, es riss an ihren Nerven und gleichzeitig zählte nichts außer der Tatsache, dass in diesen paar Stunden, in denen sie zusammen waren, er ihr alleine gehört. Ihre braunen Augen blieben gedankenverloren an der Entenfamilie hängen, die auf dem Fluß dahinschwammen.

Die dunklen Gedanken beiseite schiebend, lief sie über die Brücke, das leichte Rauschen des Flusses im Rücken und die schmale Gasse vor ihr. Einige Male war sie hier schon entlang gelaufen und doch – ihr Herz machte immer noch einen kleinen Hüpfer vor Aufregung. Nur wenige Schritte noch trennten sie von ihm. Ein leichtes Zittern durchfuhr sie, als sie ihre Hand auf die Klinke zum Treppenhaus legte. Jetzt war noch Zeit umzudrehen, unter das Ganze einen Strich zu ziehen und endlich damit abzuschließen. Doch es war wie die Male zuvor: das Verlangen, dieses Sehnen im Herzen, war größer. Ein leichter Windstoß trieb sie hinein in den dunklen Treppenaufgang. Mit hastigen Schritten erklomm sie die Stufen auf sein Stockwerk, in Gedanken sich selbst ermahnend, dass es dieses Mal anders laufen würde. Sie schalt sich selbst in Gedanken dafür, dass sie ihn angerufen hatte.

Die ersten Tränen bahnten sich schon wieder ihren Weg die Wangen entlang, warum nur musste ihr Leben immer wieder so kompliziert werden? Sie hatte nicht anders können, nach der Schocknachricht musste sie ihn einfach sehen, sie hatte sich wieder so einsam gefühlt und seine Arme waren das beste Gegenmittel. Dieses Nachricht das ihr Vater im Krankenhaus lag wegen eines Herzinfarktes die Nachricht das alle Last der Familie, der Betrieb die Geschwister und das Haus wieder einmal auf ihren Schultern lag, diese Last war einfach zu schwer für sie.

Das schrille Klingen seiner Haustür ließ sie aus ihren Gedanken aufschrecken. Wie war sie so schnell vor seine Türe gelangt ? Ein paar Schritte innerhalb der Wohnung, die Gedanken in ihrem Kopf rasten wild durcheinander. „Lauf es wird nicht gut gehen es wird wieder wunderbar sein und danach wird dein Herz wieder daran zugrunde gehen Lauf , Lauf weit weg „rief ihr ihre Vernunft zu, aber es war schon zu spät.

Die Tür ging auf und er stand im Rahmen. Sie blickte auf und die Flut an Tränen, die zu bändigen sie die ganze Zeit schon versucht hatte, brach aus ihr heraus. Es war wie immer, sie brauchten keine Worte, er nahm sie in den Arm und der Schmerz in ihrer Brust wurde kleiner, die Stimme der Vernunft wurde leise und ihr Herz schrie vor Freude glockenhell auf. Er zeigte auf sein Zimmer und ohne große Worte setzte sie sich am Fußende seines Bettes hin. Die heißen Tränen hinterließen salzige Spuren in ihrem Gesicht. Vorsichtig setzte er sich neben sie und fuhr beruhigend mit seiner Hand über ihren Rücken. „Was genau ist den passiert?“ die Sorge in seiner Stimme war echt. Stockend begann sie zu erzählen und wie so oft sprach er das aus was sie eigentlich hätte selber wissen müssen. Warum nur musste er immer recht haben ?

Ihr Gesicht wandte sich seiner Schulter zu, um dort den Trost zu finden, den sie so sehr brauchte. Sie ließen sich nach hinten sinken und sie weinte eine zeitlang an seiner Brust, während er beruhigend auf sie einsprach und ihr mit zärtlichen Gesten zeigte, dass sie nicht alleine war. Nach geraumer Zeit wurde ihr Schluchzen leiser in ihren Gedanken überschlug es sich wieder, es wurde ihr wieder klar, wie sehr sie auf ihn reagierte. Langsam erhob sie sich, sie musste jetzt gehen, sie musste einfach. Bei ihren Worten schüttelte er den Kopf, in diesem Zustand ließe er sie nicht mehr fahren. Ihr Widerstand brach augenblicklich, er warf ihr eins seiner Shirts und eine Hose zu, damit sie nicht in ihrer Jeans schlafen musste. So kuschelte sie sich dann an den Platz in seinem Bett, den sie schon ein paar Mal besetzt hatte. Leise weinte sie immer noch vor sich hin, doch als er seinen warmen Körper an sie drückte, versiegten die letzten Tränen. Sein sanfter warmer Atem direkt neben ihrem Ohr und der Arm, der sich beschützend um sie legte, ließen sie sich langsam wieder in die Welt des Vergessens zurückziehen.

Sie redeten noch etwas, er brachte sie zum Lachen und die Welt um sie herum, alles, was eigentlich gegen ihr Beisammensein sprach, verschwand im Dunkel der Nacht. Jedes einzelne ihrer Nackenhärchen stellte sich auf, als er mit einer Hand zärtlich eine Strähne aus ihrem Gesicht strich. Sie liebte es einfach, wenn er das tat, so wie sie jede einzelne seiner Berührungen brauchte. Er war ihre Droge, eine Sucht, der zu entkommen sie einfach nicht schaffte. Mit einem wohligen Seufzen drehte sie sich zu ihm um und versteckte ihr Gesicht an seiner Brust. Es war wie immer, sein Herz klopfte genau so wild wie ihr eigenes, es schien, als versuchten sie aus der Brust zu springen, um im gleichen Takt aufeinander zuzugehen. Die Dunkelheit war ihr Verbündeter, nur in der Dunkelheit konnten sie einander zeigen, was sie empfanden. Die Zweifel, die wieder in ihr aufkeimten, wurden heruntergeschluckt, sie wusste es doch genau. Sie kannte ihn doch mehr, als er vielleicht ahnte. Niemals, so sah es aus, niemals würde er zu ihr stehen vor all ihren Freunden.

Wer von ihnen würde es denn auch verstehen? Keiner. Nicht einer würde es verstehen und leider waren sie beide in einer Position, in der sie sich das nicht leisten konnten. Ihre Wege hatten sich schon vor einiger Zeit gekreuzt und sie waren beide Menschen die anderen die Richtung wiesen ihnen zusprachen wenn diese keinen Mut mehr hatten oder ihnen beistanden wenn diese einsam oder hilflos waren. Sie gehörten einer Gemeinschaft an die sich Gegenseitig unterstützen und das alles durch das Internet. Ein Spiel eine Gemeinschaft und Freunde die man nie wieder verlieren möchte. Doch dadurch das sie beide in dieser Gemeinschaft andere unterstützten und ihnen halfen hatten sie selbst niemanden den sie waren ja die Starken. Zumal die meisten auch dachten das sie beide jeweils einen Partner hätten doch dem war schon lange nicht mehr so. Aber dieses Bild der Stärke musste aufrecht bleiben damit die anderen ihre Kraft und Freude daraus zogen konnten.

Es schien, als würde das gesamte Universum gegen sie kämpfen. Wie schaffte er das nur, diese Frage beschäftigte sie schon eine Weile. Während alle merkten, das es ihr nicht gut ging, war er die Ruhe selbst. Irrte sie sich etwa, waren seine Gefühle für sie gar nicht so stark, wie sie dachte? War sie für ihn wirklich nur eine Freundin? Aber andererseits gab es so viel, was dagegen sprach. Worte, die er ihr heimlich zugeflüstert oder geschrieben hatte. Worte, die sie jetzt noch immer dazu brachten, zu lächeln. Wie so oft musste sie an sein Verhalten ihr Gegenüber denken wenn sie sich mit ihren Freunden trafen nein er war nicht kühl oder abweisend es war schlimmer. Sobald sie aufeinander trafen und mehr Personen um sie herum waren ignorierte er sie größtenteils, er ließ sich nicht einen Hauch anmerken von den Dingen die er ihr sonst schenkte. Während dieser Zeit war sie nur eine unter vielen. Traurigkeit beschlich ihr Herz wieder, warum nur machte er nicht wenigstens einmal eine Andeutung warum ließ er sie links liegen und plauderte nicht einfach mal normal mit ihr. So wie er es mit den anderen tat. Mitunter schien es ihr das sie nur ein Spielzeug war, ein netter Zeitvertreib der dann gut genug war wenn er sich dazu herab ließ. Alle ihr flehen ihr betteln versteckt in netten Worten die sie sonst austauschten wurden übergangen abgeschmettert. War sie seine Achilles Ferse ? Der Wunde Punkt der ihn angreifbar machte und somit zeigte das er auch Wünsche Träume und Hoffnungen hatte. Wie so oft folgten ihre Gedanken den wirren Bahnen ihrer Fantasie und Angst. Er gab ihr wie so oft Rätsel auf, wie nur konnte sie seine Schale knacken um an seinen Kern ran zu kommen.

Doch jetzt war nicht die Zeit, trübe Gedanken zu haben, nein, jetzt nicht. Genüsslich sog sie seinen Duft ein. Sie musste die Zeit nutzen, musste genießen in vollen Zügen. Wie eine Ertrinkende musste sie jede Sekunde, in der sie ihn für sich hatte, in der seine Gedanken nur ihr galten, fest halten, einschließen in ihr Herz. Sie schwor sich, dass es das letzte Mal sein sollte, wo sie ihn alleine traf, doch dafür wollte sie ihn haben. Ihre nach Liebe und Zärtlichkeiten süchtigen Lippen suchten die seinen. Würde er es erwidern oder waren seine Worte nur gespielt? Doch zu ihrem Entsetzen und zu ihrer Freude schenkte er ihr das, was sie wollte. Mehr als das, die zuerst zögerlichen Erwiderungen wurden gieriger. Nicht nur sie wollte ihn besitzen, seine Hände erforschten sie, ließen sie süße Qualen ertragen. Feurige Augen und gierige Lippen, ein Ringen, ein Kampf der Zärtlichkeiten des Verlangens nach dem Körper und Geist des anderen. Ihre Augen verschlangen ihn, genossen es, wie er bebte unter ihren Berührungen, die so scheinbar zufällig und doch so gewollt waren. Seine feurigen Lippen küssten jede Stelle an ihrem Körper als ob er sie verschlingen wollte. ......................
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Es sollte nicht das letzte Mal sein in dieser Nacht und doch schliefen sie beide ein.

Der Morgen kam und mit ihm die Erkenntnis. Die Fragen huschten durch ihren Kopf, doch alleine schon seine ruhigen gleichmäßigen Atemzüge brachten sie dazu, alles zu vergessen. Leichtes Murren entkam seiner Kehle, als der Wecker sie aus ihrem Glück riss. Es schien aber, als ob er es genauso wenig wollte wie sie selbst. Sie kuschelte sich wieder tief in seinem Arm. Warum nur war die Nacht so schnell vergangen, warum war sie nicht wach geblieben und hatte seine Anwesenheit genossen?

Mit scheuen Lippen forderte sie ihn ein letztes Mal zu einem Kampf heraus und er nahm es ein weiteres Mal an. Wie oft konnte sie ihn noch dazu bringen, würde es ihr gelingen, noch einmal so in seine Nähe zu kommen? Das Spiel, das sie spielten, war gefährlich und sie hatte schon mehrere Narben, die sie immer behalten würde. Wollte sie noch mehr davon ?

Den Weg über die Brücke nahmen sie gemeinsam und wie abends zuvor verweilte ihr Blick für einen Moment auf der Entenfamilie, die dort ziellos umherschwammen. Ihr Herz wusste, was kam und ihr Verstand und ihre Vernunft spotteten ihrer Träume. Einen letzten Hauch auf seine Lippen gelegt, wandte sie sich auch schon ab von ihm. Ihre Tränen waren versiegt, er hatte ihr viel der Angst genommen, doch nie würde das geschehen, was sich ihre Seele wünschte und ersehnte. Ihre Vernunft lachte über ihre kindischen Wünsche und ein kurzer Blick zurück zeigte ihr etwas, was sie fürchten sollte. Er sah ihr nach .....
7.7.06 17:15


Schule

Kennt ihr das der morgendliche Abenteuer Parcours zur Schule ?
Es fängt wie immer normal an um 5.30Uhr klingelt der Wecker, den man schon bewusster weise, ca. 50 Millionen Kilometer vom Bett entfernt hingestellt hat. Ein Auge wird kurz geöffnet ein kurzes Brummen ein fliegendes Kissen und der Wecker gibt mit einem lauten Scheppern seinen Geist auf. Gemütlich kuschelt man sich noch einmal in die Kissen die sooooooo schön warm sind und murmelt etwas von 5 Minuten noch.
Nach 5 Minuten klingelt der zweite Wecker den man abends zuvor intelligenter weise hinter einer Mauer aus Büchern Lampen oder sonstigem Zeug versteckt hat laut und schrill. Da hilft der beste ich-weis-wo-du-stehst-Kissen-wurf nix. Unter lautem murren steht man dann auf wobei dann erschrocken festgestellt wird das diese blöde versuchs Kissen rum schmeißerrei 15 Minuten gedauert hat. Der Schock tief in den Knochen und das Schulzeug noch nicht gepackt fängt man hektisch an sein Zeug zu packen, wobei man in die Pizza die man gestern abend noch weg räumen wollt rein Tritt und sich das T-shirt falsch rum anzieht. Beim Dauerlauf vorbei an einem der Brüder die genauso verschlafen aussehen streitet man dann noch kräftig mit der jüngern Schwester die sich mal wieder irgendwelche CD´s/Blusen/Tops/Jeans/Make up unerlaubterweise geliehen hat. Der heftige Knall der Badezimmertür zeigt einem dann das eine der anderen Schwestern sich das Bad gekrallt hat. Verzweifelte Tritte/Schläge ect. an die Tür haben zur Folge das a. Hand/Fuß weh tun und b. eine andere Zimmertür aufgerissen wird wo ein wild brüllender großer Bruder raus stürmt der meint das er heut seinen freien Tag hat. Jetzt schon völlig am Ende belabbert man so lange die Badezimmertür bis die zweite Schwester sich dazu überreden lässt doch ein wenig Platz zu machen. Wasser ins Gesicht, Eyeliner drauf der natürlich verschmiert und der dann unter wildem Gefuchtel und Geschrei wieder runter gemacht und dann ganz weg gelassen wird danach etwas Deo drauf und ab in die Küche. Eine breit grinsende Mutter die an euch denkt hebt einem das Marmelade Brot entgegen was man vor lauter Hektik erst aufs T-Shirt und dann auf den Boden fallen lässt. Toll wieder rauf ins Zimmer das inzwischen von der jüngern Schwester wieder durchwühlt wird umziehen neben her wieder eine laut starke Diskussion das man das neue Top doch ganz gerne erst mal selber anziehen möchte bevor sie es sich unter den Nagel reißt. Ein Blick auf den Kissen beworfenen Wecker der am Boden liegt zeigt das der Bus innerhalb der nächsten 10 Minuten fährt und normalerweise braucht man zu Fuß 15 Minuten zur Bushaltestelle. Die endgültige Panik bricht aus der Schwester das Top aus der Hand gerissen und sicherheitshalber in die Tasche mitgestopft geht es wieder in die Küche. Hier spurtet man mit einem schnellen Griff zum Frühstücksbrots von einem der Brüder dessen Beleidigungen an einem abprallen da er eh nur noch das knallen der Haustüre hört. Haustüre zu kommt die Erkenntnis der Haustürschlüssel liegt noch auf dem Schreibtisch. Zweite Erkenntnis man sollte das Rollo hoch machen wenn man aufsteht dann wär einem aufgefallen das es regnet. Im strömenden regen schafft man es mit einem Hechtsprung dann doch noch in den vollgestopften Bus zu kommen. Im Bus drin platzt einem die wild gepackte Schultasche und zur Begrüßung knallt einem die beste Freundin den Regenschirm in den Magen bei dem Versuch den Inhalt der Tasche aufzufangen. Mit schlechter Laune krabbelt man auf dem matschig nassen Boden zwischen den genauso schlecht gelaunten Mitfahrern rum und sucht seine Habseligkeiten wieder ein. Der Typ vom Nachbarhaus den man absolut nicht ausstehen kann schleimt einen natürlich wieder her wobei seine Sabberspur die Ausmaße des Amazonas annehmen. Irgendwann nach der x-ten Haltestelle ergattert man einen Platz, wo man dann die Hoffnung hat die Vokabeln zu lernen die gestern so unwichtig waren, da ja irgendeine gute Sendung im Fernseher lief. Die nassen Haare tropfen auf die Tinte alles verschmiert und der Amazonastyp knallt sich daneben, was die Wassermassen nicht gerade vermindert. In der Hoffnung die Schultasche würde als Schutzwall reichen verkrichts du dich noch weiter hinter dem eingeweichten Vokabelheft und betest das er jetzt nicht auch noch anfängt zu reden. Schöner Traum er fängt natürlich davon an wie toll sein Fussballclub (den du nicht ausstehn kannst) doch gestern so toll gespielt hat. Du gibst einige heuchlischere Nettigkeiten von dir wobei du in Gedanken noch abzählst wie viele Haltestellen du das noch ertragen musst. An der richtigen Haltestelle strömst du mit den Massen raus wobei die üblichen Guten Morgen Fuß und Ellbogen Tritte nicht vergessen werden. Am Ende mit den Nerven, völlig durchnässt und ein paar neuen blauen Flecken für die Sammlung kommst du im Klassenzimmer an. Freudig es noch rechtzeitig geschafft zu haben reißt du die Tür auf um ernüchtert festzustellen das heute die ersten 3 Stunden ja ausfallen da der Lehrer sich das Bein gebrochen hat........

Kennt nicht jeder von uns so eine Story -.-
7.7.06 17:05


Schmetterling

Der warme Hauch der abendliche Sommerluft wehte leicht durch ihre kurzen Haare die sanft ihr Gesicht umrahmten. Der Duft von wilden Blumen und Heu drang in ihre Nase und forderten ihre Geruchsinne heraus zu einem wilden Spiel der Gefühle. Die alte Eiche knarrte leicht im Wind und das leichte Säuseln des Baches ließ sie schläfrig werden, doch etwas in ihr zwang sie wach zu bleiben. In ihr keimte ein nagendes Gefühl das sie zwang sich nicht ganz diesem Bild hinzugeben

Eine weiße Decke umhüllt den zarten Körper der so durchsichtig schien.

Ihr Blick wanderte durch die weiten dieser Blumenerfüllten friedlichen Natur von weiter weg drangen angenehme lachende Kinderstimmen die fröhlich einen schwarzen Schmetterling verfolgten. Hypnotisiert richtete ihr Blick auf den Schmetterling einer seiner Flügel hatte von dem Spiel der Kinder einen leichten Riss und er flatterte wild und ziellos umher.

Grelles Neonlicht das hart den Raum erhellt und strähnige Haare überdecken die Augen, deren glanz vor langer Zeit verloren ging.

Durch eine zarte Berührung an ihrer Wange löste sich ihr Blick von dem Schmetterling und wanderte von der berührenden Hand zu dem Gesicht das sich ihr zu wandte. Blaue Augen die nur sie anlachten, Lippen die zarte Worte sprechen deren Bedeutung sie mehr fühlte als das sie, sie verstand. Doch etwas in ihr nagte weiter und ihr Blick wandte sich wieder zu dem Schmetterling der immer noch vor den lachenden Kindern herflog und sie zu einem wilden Reigen verführte.

Zerschundene Hände die in schlanken Fingern endeten ruhen auf der kalten Unterlage.

Die Berührungen wurden wieder fordernder zogen sie wieder in den Bann ihres Gegenüber. Die blauen Augen die sie mit so viel Liebe erfüllten warfen ein Tuch des Vergessen nach ihr aus, ihr ganzer Körper sehnte sich danach in den Armen zu versinken und alles andere zu vergessen. Benebelt durch den Duft den er ausströmte wollte sie sich den süßen Lippen hingeben die soviel verhießen.

Lippen die bleich und aufgerissen nach Wasser dürsten das nicht selber trinken können.

Verspielt fuhren seine zarten Finger ziellos über ihren Hals sie schwiegen und doch war die Luft mit heiterem Geplänkel erfüllt. Das nagende Gefühl wurde weniger und doch drängte es und ihr Blick wanderte wieder zu dem Schmetterling er schien erschöpft verschaffte sich immer kleiner Vorsprünge und doch war es immer noch ein lustiges Spiel.

Zart geschwungene Ormuscheln die, die Worte um sie herum immer weniger wahrnehmen.

Die süßen Worte zogen sie wieder Hinweg sein geschmeidiger Körper erhob sich, es war an der Zeit sie musste sich entscheiden. Die ihr entgegengestreckte Hand blieb ruhig in der Luft stehen. Ihr Blick blieb auf dem Schmetterling hängen er schien sich unsicher.

Vorsichtig wurde ein Kuss auf ihrer Stirn platziert.

Sie griff nach der Hand und ließ sich in die beschützenden Armen ziehen die ihr kraftvoll Zuversicht gaben. Endlich gab sie sich dem Kuss hin den sie sich so ersehnt hatte. Der Schmetterling hob ab und entfloh den haschenden Finger der lachenden Kinder.

Die Träne die sich den Weg an der Wange entlang bahnte fiel ungesehen zu Boden.

Endlich frei
27.6.06 23:04


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