Night - Free Template by www.temblo.com
Sam & Seerah

LAUNO METER

meine Laune ?
Im moment einerseits voll angefressen

Andereseits amüsiert über manche personen wie wenig weit sie denken
29.6.06 14:26


Werbung


Kapitel 1

Sam lag neben Seerah im Bett und beobachtet ihn beim schlafen. Sein ruhiger und gleichmäßiger Atem hatte sie immer schon beruhigt . Es war noch früh aber sie war hellwach langsam und vorsichtig um ihn nicht zuwecken stand sie auf und nahm ihren Morgenmantel. Mit leisen Schritten schlich sie aus dem Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Durch die großen Fenster ihrer Wohnung mitten über den Dächern Londons konnte sie die Sonne aufgehen sehn. Es würde ein schöner Tag werden es war auch Sommer. Sie machte sich einen Kaffee und setzte sich auf die Terrasse, dort genoss Sam die Ruhe am morgen. als die Eule mit dem Tagesproheten kam stand sie schnell auf um das Geld für die Zeitung zu holen. Als sie sich wieder gesetzt hatte und gerade die Zeitung angefangen hatte zu lesen stand Seerah in der Balkon Tür. Lässig lehnte er mit nackten Oberköper am Rahmen. ”He du Ausreiserin heute ist unser erster freier Tag seid Monaten vor allem unser gemeinsamer und du rennst in aller frühe aus dem Bett„. Er schnappte sich ihre Kaffeetasse und setzte sich ihr gegenüber mit seinem typischen Spitzbübischen Lächeln. “Das ist gemein mach dir selber einen aber klau nicht immer meinen” Sie lachte ihn an. Er streckte ihr die Zunge raus “Hol in dir doch sie ließ die Zeitung auf den Boden fallen und setzte sich auf seinen Schoß. Während Sam ihm einen Kuß gab versuchte sie ihm die Tasse wieder abzunehmen. Doch er hielt mit einer Hand die Tasse in die Luft und mit der anderen hielt er den wilde fang fest. ”So leicht geht das nicht du musst dich schon mehr anstrengen. ”Er drückte sie noch fester an sich und küsste sie zärtlich. In diesem Moment landete eine weitere Eule auf dem Tisch. Sam nahm den Brief von ihrem Fuß ,Seerah lehnte sich zurück und stöhnte “Können die uns nicht wenigstens einen Tag gönnen” Sam sah sich den Brief an .Sollte sie ihn öffnen oder nicht. Er war eindeutiger Weise vom Ministerium das Siegel war drauf aber er war direkt von Seerahs Vater. “Er kommt von deinem Vater aber ....... Er ist an mich adressiert” Seerah sah sie verblüfft an. Sein Vater war eigentlich gegen die Beziehung von den zweien da er immer gehofft hat das Seerah in eine bedeutendere Familie ein heiraten würde um seine Macht zu stärken. Seerah hatte ihm die Hoffnung aber schon lang zu nichte gemacht und deswegen war er gegen Sam . Er dachte das wenn sie aus dem Weg wäre würde Seerah eher auf ihn hören.
Sam öffnete den Brief und zog ihn heraus.

Fräulein Capoeira
Ich hätte eine Bitte an Sie . Da sie wie mein Sohn Hogwarts besucht haben kennen sie bestimmt immer noch Professor Benu Gizeh wie ich aus gut informierten Quellen weiß sind sie zwei immer noch sehr eng befreundet. Es hat sich ergeben das Prof. Gizeh für uns wieder nach Ägypten gereist ist um dort uns einige sehr wichtige Informationen über einen Vampir namens Erothep zu besorgen. Leider ist sie seit ungefähr 2 Tagen verschollen und wir können sie nicht ausfindig machen. Ich weiß das sie im Besitzt der Vorhersage sind und hoffe das sie sie finden können. Erothep ist ein mächtiger Vampir der im Altertum gefangen worden ist und vor einiger Zeit seinem magischen Gefängnis entfliehen konnte. Wir brauchen Prof. Gizehs Informationen um ihn wieder dorthin zu verbannen. Sie müssen sofort abreisen.

Hochachtungsvoll ihr
Zauberreiminister Dumas
27.6.06 23:08


Kapitel 1.1 Erinnerungen

Der Wind spielte mit Sams weißen Locken die sich sanft um ihr Gesicht legten. Ihr Blick sprach Bände wie konnte das sein, Adrian Dumas der Zauberreiminister, der Vater des Mannes den sie von Herzen liebte, der Mann der ihr seid dem ersten Tag seit sie mit Seerah eine Beziehung führte gegen sie arbeitet und ihr nur jedweden Stein in den Weg gelegt hatte den er finden konnte, dieser stolze Mann bat sie um Hilfe. Sie erinnerte sich an den Tag an dem Sie sich kennen gelernt hatten.


"Nun komm schon Sam" Seerah lachte sie freudig an als er an ihrer Hand zog da sie sich nicht in die Villa traute. Das Gebäude lag am Stadtrand von London mit einem herrlichen Blick auf die Stadt. Die schweren weißen marmor Säulen säumten links und rechts den Eingang der verschlossen wurde durch zwei gigantische Flügeltüren aus Eichenholz. Die Villa selber war in einem samtenen gelb Ton gehalten und wirkte freundlich und einladend. Der Weg vom Tor bis zum Haupteingang wurde gesäumt von rießigen alten Eichen die die Pracht des Gartens dahinter nicht ganz verstecken konnten. Sam hatte zwischen den Bäumen eine kleine Rosenpagode gesehen an dem zierliche rosane und rote Rosenköpfe sich ihren weg an die Sonne gesucht hatten. Seerah hatte Sams bewunderden Blick für die Pagode erhascht. Er stellte sich hinter sie und umarmte sie zärtlich " Das ist Mutters Pagode sie liebt sie. Früher hat sie mir dort immer zugeschaut während ich spielte" Sam blickt über ihre Schulter und lächelte ihn an "Es wird schon alles gut gehen du wirst sehn meine Eltern werden dich mögen" Ermutigt durch seinen Zuspruch nahm Sie seine Hand und trat in das Haus.

"... das kann er nicht machen seit 4 Monaten ist das unsere erster gemeinsamer freier Tag. Sam lass mich mit ihm reden das kann doch auch jemand anderes machen." Müde blickte sie ihn an er war aufgesprungen und rannte hektisch am Balkon auf und ab. Mit einem leichten Seufzen setze Sie sich wieder auf ihren Platz. Ihr Kater Blitzer sprang auf ihren Schoß und sie begann ihm gedanken verloren den Kopf zu streicheln.


"NEIN das lasse ich nicht zu eine Metamorph und dazu noch eine aus dieser Capoiera Sippe. Nein ich habe zu lange um meine Stellung gekämpft als das ich das zu lasse, deine Hochzeit mit Kassandra Wintherbourne ist schon seit deiner Geburt geplant. Ich habe diese Beziehung nur solange geduldet da ich dachte das das so eine Liäson die während deiner Schulzeit andauert und danach, naja war ne schöne Zeit viel Dank und auf Wiedersehn" Adrian Dumas Stimme hatte sich zu einem schrillen Schreien entwickelt. Die Wände schienen Sam zu erdrücken, völlig verschüchtert und ihre großen smaragdenen Augen völlig verheult saß sie auf einem hellem Renesaicce Sofa. Seerahs Mutter saß mit einem entgeisterten Blick neben ihr. Sam und sein Vater schrien sich nun schon seit über einer Stunde an. Er blickte seinen Vater traurig an " Ich liebe sie und das kannst du nicht ändern" mit entschlossenem Schritt ging er auf Sam zu. " Komm Schatz wir gehn" Er reichte ihr seine Hand. Ängstlich blickte sie Seerahs Mutter an, diese Nickte nur "Geh mit ihm überlass Adrian mir"

Elsbeth hatte danach lange Gespräch mit ihrem Mann und irgendwann musste Seerahs Vater ein sehen das er sich nicht von Sam trennen würde. Damals waren die zwei gerad fertig mit ihrem Aurorenstudium. Als eine Art Friedensangebot nahm er die zwei zu sich ins Ministerium, Sam hatte nie ein gutes Gefühl dabei gehabt.

Sie sollte im Recht bleiben während er versuchte Seerah von ihr abzuschotten und ihm "gute" Aufträge gab musste Sam sich mit dem Rest begnügen doch sie beschwerte sich nie. Ihr war bewußt wie sehr er während der Studiumszeit unter der Trennung von seinem Vater gelitten hatte, der ihm sonst immer mit Rat zur Seite gestanden hatte.


" Sam, Sam hallo hörst du mir überhaupt zu ?" Verwirrt schaute sie auf
" .. Entschuldige ich war in Gedanken.." Er kniete sich vor sie hin, nahm ihre Hände und sah sie an. " Ich komme mit dir dann bist du wenigstens nicht alleine Benu ist auch meine Freundin" Erschrocken sprang sie auf >Benu< Erst jetzt bemerkte sie das sie in ihren ganzen Selbstzweifelen ihre Mentorin, Ratgeberin und beste Freundin völlig vergessen hatte. >Ich habe bei der ganze Sache nur wieder daran gedacht das ich von Seerah wieder getrennt werde aber ich habe sie vergessen< Sam löste sich gänzlich von Seerah und rannte in ihr Schlafzimmer um ihre Sachen zu packen. Während sie hektisch die Spiegeltüren ihres Schlafzimmerschrankes aufriss kam Seerah herrein. Er stellte seine Tasche neben die Ihre die sie hastig auf das Bett geworfen hatte. Als sich gerade mit einem Berg an verschiedenen Umhängen und Muggelkleidung umdrehte, zog Seerah die Schublade seiner Komode auf. Sam warf die Kleidung achtlos in ihre Tasche und nahm Seerahs Tasche " Du weißt du kannst nicht mit. Du musst übermorgen nach Indien das ist ein wichtiger Auftrag" Sie schob die Schublade wieder zu. Er blickte sie an und zog sie wieder auf und nahm ihr die Tasche ab. " Ich komme mit, komme was da wolle und zu zweit finden wir sie schneller au..." Sam hatte die Schublade wieder zugeworfen. "Nein" Sie drehte sich um packte weiter " Sam komm schon das kannnst du nicht machen" Sie zog den Reißverschluss der Tasche zu " Seerah ich kann und ich werde. Erstens ist Benu meine beste Freundin zweitens weiß ich zufälliger Weise etwas über ihren Auftrag und drittens bin ich alleine schneller da ich Baha mit nehme" Seerahs Augenbraue ging nach oben " Baha du nimmst Baha mit? Sam was ist da los... Du nimmst ihn doch sonst nur mit wenn du weißt das es brenzelig wird." Sam schüttelte den Kopf sie hatte sich in der Zwischenzeit umgezogen und legte gerade ihren Umhang um. "Ich kann es dir nicht erzählen, hier geht es um die Arbeit und du weißt genau das "er" rausfinden würde wenn ich dir etwas erzähle" Seerah griff nach ihre Hand und zog sie zu sich ran " Ich habe kein gutes Gefühl dabei pass auf dich auf smaragd Engel" Er küsste sie zärtlich und sog nocheinmal den Duft ihres Shampoos das nach wilden Mango und Regenwald roch ein.
Er fasste nach einer kleinen Schatulle die auf dem Tisch neben ihnen stand "Das" er öffnete die Schatulle" ist für dich. Alles Gute zum Jahrestag." flüsterte er ihr leise in ihr Ohr. Sams Augen weiteten sich in dem schwarzen Kästchen befand sich auf Seide gebettet ein zierlicher silberner Ring in dessen Fassung ein Diamant in allen Farben des Regenbogens funkelte. Er griff nach ihrer Hand und streifte ihr den Ring über. "Damit du mich nie vergießt du kleiner Sturkopf" Sam warf sich ihm stürmisch um den Hals und küßte ihn innig.

"Ich muss jetz gehn sie warten bestimmt schon auf mich" sie löste sich aus seiner Umarmung und warf ihm einen liebevollen Blick zu. "Ich komm so schnell ich kann wieder und dann feiern wir richtig,... versprochen" flüsterte sie ihm noch ins Ohr bevor sie sich dem Kamin zuwandte und darin in einem flimmernden grünen Tornado verschwand.
27.6.06 23:09


Kapitel 2

„ 8 Monate !“ Eine Tasse landete an einer Wand, die dunkle Flüssigkeit bahnte sich ihren Weg die Wand hinab um dort am Rand eine Pfütze zu bilden Seerah stand in einer völlig verwüsteten Wohnung. Die meisten Möbel waren umgeworfen worden und ihr Inhalt hat sich in der gesamten Wohnung verteilt. Sein Atem ging schnell und unregelmäßig, er sah völlig fertig aus, seine sonst kurzen leuchtenden blonden Haare hingen strohig und stumpf in sein Gesicht. Die dunklen Ringe unter seinen Augen sprachen Bände. Er stützte sich an eine Wand und schlug mit der anderen Faust immer wieder darauf ein, der körperlich Schmerz sollte einfach stärker werden, damit der Seelische ihn nicht noch komplett zerfraß. „ Du hast es mir versprochen.. „ schluchzte er „ Du hast es versprochen ...“ seine Stimme brach nun völlig zusammen. Er drehte seinen Rücken zur Wand und rutsche daran runter. Sein Vater hatte ihm heute erklärt das sie die Suche nach Sam und Benu aufgegeben hatten. Er hatte beide für Vermisst erklärt wobei er seinem Sohne zu verstehen gegeben hatte das sie wahrscheinlich Tod waren.
Verzweifelt versuchte er zu überlegen was er übersehen hatte, eine Detail das er übersehen hatte, etwas das darauf hin weiß das sie noch lebte. Etwas das ihm Hoffnung machen konnte.


2 Monate nach Sam´s Abreise hatte er immer noch kein Lebenszeichen von ihr bekommen, schon damals hatte die Angst in ihm gebohrt das etwas vorgefallen sein musste. Er ließ sich von seinem Vater frei stellen und folgte dem einzigen Anhaltspunkt dem ihm sein Vater hatte geben können. Alexandria. Dort hatte das Ministerium seinen letzten Bericht von Benu bekommen. Als er dort ankam setzte er sich mit dem Zauberrei Ministerium von Ägypten in Verbindung doch die konnten ihm nicht wirklich weiter helfen, da Benu nie wirklich erklärt hatte was sie hier getan hatte. Sie konnten ihm nicht einmal sagen wo sie in ihrer Zeit gewohnt hat als sie sich in der Stadt aufgehalten hatte. Ziellos war er tagelang im bunten Treiben der Stadt herum geirrt, immer in der Hoffnung einen Hinweis zu bekommen.

Eines Abends landete er vor einer kleinen Bar. Irgendetwas zog ihn hinein es war ein Gefühl das ihn hinein trieb. Der kleine Gastraum war hellerleuchtet mit ausnahme der kleinen Ecktische die dort abgeschirmt standen. In der Mitte war eine runde Bühne auf der eine Bauchtänzerin ihr können gerade zeigte. Er stand fasziniert davor und starrte sie verzaubert an. „ Sahib soll ich ihnen einen Platz geben“ Erschrocken drehte sich Seerah um. Neben ihn Stand in der traditionellen Kleidung eine weitere Bauchtänzerin. Ihre samtenen blauen Augen nahmen ihn gefangen, etwas verwirrt folgte er ihr dann willenlos. Der Barmann nickte seiner Begleiterin unmerklich zu, doch Seerah nahm es nicht wahr er war viel zu fasziniert von den bunten Tüchern verhangenen Ecken und Nischen dem Duft der Wasserpfeifen und dem wilden Treiben in der Bar. Sie brachte ihn in das hinterste Eck der Bar und drückte ihn in ein Lager aus weichen Kissen. Bevor er sich versehen konnte saß sie auf seinem Schoß und bewegte sich verführerisch. Ihre blauen Augen blickten ihn kurz ernst an und sie beugte sich nach vorne um näher an sein Ohr zu kommen. „Sag jetzt nichts“ hauchte sie hinein „ gib mir ein bisschen Geld und lach“ Verwirrt schaute er sie an „Mach schon ich kann dir helfen“ drängte sie ihn“ Etwas verstört wollte er sie von sich weg drücken. Was viel dieser Person ein wegen so etwas war er nicht hier her gekommen. „Sam“ flüsterte sie kurz. Ein kurzes erschrocken Keuchen kam von Seerah und seine Augen weitet sich. „Frag nicht und gib das Geld her“ Noch etwas zögerlich nahm er seinen Geldbeutel heraus und drückte ihr ein paar Scheine in die Hand. Sie lachte laut auf und steckte das Geld in ihr Dekolleté. „Du Schlingel du „ Bemerkte sie etwas lauter und zog ihn nun aus den Kissen und flirtete mit ihm. Schnell nahm sie seine Hand und manövrierte ihn durch die Menge zu einer Tür an der Seite die ihm bis dahin nicht aufgefallen war, da sie mit Teppichen verdeckt gehalten wurde. Ruckartig wurde er hinein gezogen.

Komplette Finsternis umschloss ihn als die Türe hinter ihm sofort zufiel „Was, wer, weshalb.....“ Seerah fand langsam seine Stimme wieder. Während er unter ihrer Führung hastig einen Gang entlang gezogen wurde in dem ihrer Schritte wiederhallten „Nicht jetzt und nicht hier. Wir müssen weg dieser Ort hat zu viele Ohren und Gefahren. Du bist hier nicht in Sicherheit“ zischte sie und zog ihn in der Dunkelheit weiter entlang >Was mach ich hier eigentlich ich werde von dieser Furie angegraben und verschleppt< seine Gedanken überschlugen sich >sie wusste ihren Namen aber wenn das .., nein, was will sie von mir<. Unbeholfen stolperte er ihr hinter her da er in der Dunkelheit nichts sehen konnte aber seine Begleiterin schien sehr gute Augen zu haben, da sie ohne Mühe und ohne irgendeiner Hilfe den Weg entlang hastete. Mit einmal blieb sie stehen und er rannte auf sie drauf da dieser abrupte stopp so überraschend kam. „Verdammt „ murmelte sie. „ Was ist los? “ unbeholfen versuchte er an ihr vorbeizukommen um etwas zu sehen. Aber da es immer noch stockdunkel war sah er nichts aus der Finsternis, wie die ganze Zeit in der sie hier unten schon waren. Er vernahm ein leise Flüstern und hatte das Gefühl etwas hätte ihn berührt. Es war auf einmal noch dunkler er hatte das Gefühl das die Dunkelheit in gänzlich vereinnahmte. Etwas griff nach seiner Seele, beklemmend merkte er wie ein Strudel der Verzweiflung, Angst und Panik ihn erfüllt. Seine Begleiterin stöhnte leise auf „ So nicht, nicht mit mir“ keuchte sie. Sie begann eine Beschwörung zu murmeln, es schien Wirkung zu zeigen da das flüstern zu einem Kreischen über ging. Es schien das als würde die Stimmen schmerzen leiden, oder war es nur eins mit tausend Stimmen. Seerah wusste es nicht mit der Angst in seiner Seele konnte er nicht mehr klar denken. Er stand wie angewurzelt da seine Glieder bewegten sich nicht sein Geist überschlug sich. Keuchend unterbrach seine Begleiterin die Beschwörung ihre Augen leuchtete kurz golden auf. „Lauf,... lauf den Gang entlang......du kommst dort zu einer Türe ... Geh hindurch dort findest du Antworten und ...jetzt...LAUF!“ Sie hatte ihren Zauberstab angehoben und wurde zu purem gleißendem Licht ihr Körper löste sich auf er wurde Licht reines formloses strahlendes Licht. Seerah spürt wie seine Seele gewärmt und getröstet wurde und durch diese Wärme spürte er auch wieder seine Glieder als er seinen Kopf endlich wieder bewegen konnte erhaschte er noch einen Blick auf den Gegner. Doch das konnte nicht sein was er dort sah das war nicht möglich. Die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben, kalter Schweiß bahnte sich seinen Weg von der Stirn an der Wange entlang zu seinem Kinn wo es einen Tropfen bildete. Der Tropfen löste sich dort und das war das Startzeichen auf das alle nur gewartete hatten. Die Ereignisse überschlugen sich, alles passierte in einem einzigen Augenschlag.
27.6.06 23:11


Kapitel 2 .2

„AUA“ Seerahs war eingeschlafen und mit dem Kopf auf den Boden geknallt. Mit schmerz verzerrtem Gesicht rieb er sich die angeschlagene Stelle. Das diese Wesen ihn nicht einmal mehr in ruhe schlafen ließen, seit ja seit er sie damals gesehen hatte. Mit schaudern erinnerte er sich an den dunklen Gang, auch jetzt durchlief ihn immer noch ein kaltes Fröstel wenn er daran dachte. Langsam erhob er sich und blickte in der leeren Wohnung umher, seine Haut brannte an den Stellen die kurz zuvor noch von ungezügelten Tränen überströmt waren. Kraftlos schleppte er sich ins Bad was er jetzt brauchte war eine Dusche und Schlaf, ruhigen traumlosen Schlaf.

Seine Hände an die Wand gestützt ließ er das heiße Wasser seinen wohlgeformten Körper herunter laufen. Die kleinen Flüsse Wassers bahnten sich unaufhaltsam ihren Weg an seinem Körper entlang um dann im Ausguss zu verschwinden. Es brachte nichts er wurde einfach nicht warm, vollends deprimiert drehte er das Wasser ab um sich dann gedankenverloren den Körper mit einem der großen flauschigen Handtücher abzutrocknen die Sam gekauft hatte. Ein Seufzen entfloh ganz leise seinen Lippen „Sam“ flüsterte er, ihr Lachen ihre grünen Augen ihre Tollpatschigkeit und ihr Feingefühl all das und noch viel mehr vermisste er. Er warf sich einen Badmantel über und ging zurück in den völlig zerstörten Wohnbereich, den Tee den er an die Wand geschmissen hatte war zum Teil schon eingetrocknet. Er schüttelte den Kopf nach dem er kurz gesucht hatte fand er seinen Zauberstab den er achtlos weg geworfen hatte. Eine kleine Bewegung ein paar Worte und die Wohnung war wieder aufgeräumt. Die Tasse stand wieder in ihrem alten Zustand auf dem Boden. Vorsichtig hob er sie auf und ging in die angrenzende offene Küche. Vielleicht schaffte er es dieses mal seinen Tee zu trinken ohne das er wieder an der Wand landete. Vorsichtig goss Seerah das heiße Wasser über die wohlduftenden Kräuter. Langsam um nichts zu verschütten schritt er zum Sofa, das ihm nun schon seit einigen Monaten als Bett diente . Er konnte einfach nicht in ihrem gemeinsam Bett mehr schlafen das machte ihn zu sehr fertig, mit einer fließenden Bewegung setzte er die Tasse auf dem Tisch ab und setzte sich. Das Feuer im Kamin prasselte wieder leise und er starrte in die Flammen die dort ihren wilden lodernden Reigen tanzten.


„Verdammt was ist das „ brüllte er aufgebracht seine Lichtbegleiterin zu. Vor ihm standen sie, große Gestalten die von einem schwarzen zerfressenem Cape verhüllt wurden doch wenn sie sich bewegten konnte man kurze Blicke auf sie erhaschen. Ihre Glieder waren aus vielen Gliedern zusammengenäht die rauen groben Nähte bluteten und eiterten und sie schienen nebenher schon wieder weg zu faulen. Doch das schlimmste waren ihre Gesichter wenn man es als solche bezeichneten konnte, den sie hatten keine richtigen Gesichtern. Man konnte Schemen von Mund, Augen und Nase erkennen doch im Grunde sah man nichts als Dunkelheit und Bosheit, wilde Blutgier ging von ihnen aus als würden sie sich schon ihre Opfer aufteilen wer sich welches Stück als Trophäe aufnähen durfte. Sie versuchten ihn zurück ihn die Dunkelheit zu drücken und ihm wieder Angst in Herz zu pflanzen doch die Lichtgestalt ließ es nicht zu. „Geh endlich ich kann sie nicht mehr lange zurück halten“ ließ die Gestalt verlauten. Mit ihrer Hilfe drückte sich Seerah an der Wand entlang um an den Schatten vorbeizukommen die ihn angeiferten und mit ihren zerfressenen schleimüberzogenen Händen versuchten nach ihm zu greifen. Nach einigen Sekunden die ihm wie Stunden vorkamen fand er endlich die Türe die er sofort aufriss. Als er seiner Begleiterin gerade zurufen wollte sie solle jetzt kommen wurde er schon von dieser hinaus gestoßen. Schmerzhaft landete er an einer gegenüberliegend Wand so das es ihm schwarz vor Augen wurde und er bewusstlos zu Boden sank.

Als er wieder zu sich kam zeigte das Hämmern in seinem Kopf das er noch lebte, das war schon mal ein guter Anfang. Aber als er seine Augen öffnen wollte und sie sofort wieder schmerzhaft zukniffe zeigte ihm das dunstige Licht und die verschwommenen Strukturen das er höchstwahrscheinlich eine Gehirnerschütterung hatte. Er lag eine Weile dort und starte dann einen zweiten Versuch wieder auf die Beine zu kommen. Langsam und mit der Hand davor öffnete er die Augen. Es tat immer noch weh, doch es war schon angenehmer als beim ersten mal. Erst jetzt vernahm er neben sich ein schweres Keuchen das aus einer grollenden Kehle entwich. Es klang als hätte jemand oder etwas noch mehr schmerzen als er selber. Langsam und vorsichtig drehte er seinen Kopf durch halbgeschlossene Lieder vernahm er eine langes weißes etwas, er musste sich anstrengen um den bereits schmerzgeplagten Kopf nicht noch mehr zu belasten. Seine Augenlieder noch leicht verkniffen versuchte er zu identifizieren wer das war. Durch seine pochende Hirnrinde hindurch versuchte sich ein Gedanke frei zu Kämpfen. Er kannte diese lange etwas er wusste es doch die wilden turbulenten Farben die an ein Karneval in Venedig erinnerten drängten das Bewusstein und das Wissen immer wieder zurück. Das tiefe Grollen entrann wieder der Kehle seines Gegenübers doch diesmal schien es als ob es ein vertrautes erkenndes grollen war und da wusste er es. „Baha“ flüsterte er leise. Das angesprochene Wesen knurrte wieder leicht Seerah riss gegen alle Vernunft die Augen nun gänzlich auf, um in die violetten allwisseden Augen von Sams weißen Schlangendrache zu schauen. Das wurde mit einem weiteren heftigen Schmerzanfall bestraft den Seerah mit aller Macht versucht zu unterdrücken. Da lag er Sams ein und alles der Drache der die Mitglieder ihrer Familie nun schon seit mehr als 300 Jahren beschützte. Doch das Bild das sich Sam bot sprach eine andere Sprache. Das samtene weiße Fell war über und über mit Blut Erde und allen möglichen anderen Schmutz übersäht. Die weichen liebevollen Augen waren mit einem Ausdruck tiefster Trauer und schmerzen gefüllt das es schien das er gleich daran zugrunde gehen würde. Was war passiert wer schaffte es ein so mächtiges und altes Wesen so zu zerstören. Er rutsch auf Knie zu dem geliebten Tier und vergrub sein Gesicht darin „Baha“ Das war das erst mal das er an seiner Hoffnung das Sam noch lebte zweifelte. Liebvoll stupste die große Nase gegen den verzweifelten Menschen es schien als wollte er mit dieser Geste ausdrücken das er nicht aufgeben sollte. „Du hast recht alter Freund, sie schafft das. Aber jetzt müssen wir uns erst mal um dich kümmern“ Mit einem großen Kraftaufwand apperierte er sich und den Drachen ins Ministerium der Zaubererei in Alexandria. Danach brach er wieder zusammen.´
27.6.06 23:13


[erste Seite] [eine Seite zurück]
© 2007 Free Template by www.temblo.com. All rights reserved.
Design by Marco Köppling. Host by myblog